SPORTENTWICKLUNG

Kooperation Schule-Verein

Wie es funtioniert zeigt ein Beispiel:

Voller Vorfreude packt Max das Matheheft einn und holt den Tischtennisschläger raus. Gleich startet wieder die Tischtennis-AG. Seit vier Wochen spielt Max in der Schule Tischtennis. Der örtliche TT-Verein bietet in Kooperation mit der Schule die AG an. Max ist mittlerweile Mitglied in diesem Verein…

 

Kooperation Schule-Verein -STECKBRIEF-

 

Gewährleistung eines regelmäßigen Tischtennis-Angebotes innerhalb des Schulsports, bevorzugt im offenen Ganztag

Da eine Kooperation zwischen Schule und Verein nicht nur mit Grundschulen, sondern auch mit weiterführenden Schulen durchgeführt werden kann, ist Zielgruppe ist bei diesem Angebot von ihrer Altersstruktur deutlich weiter gefasst und erfordert größere Flexibilität bei durchführenden Vereinen.  Mögliche Altersstruktur bei teilnehmenden Jungen und Mädchen von 6 bis 15 Jahren  

Kontakt zu (örtlichen) Grund- und weiterführenden Schulen herstellen und pflegen

Qualifizierter Übungsleiter (idealerweise mit einer Vertretung), mindestens C-Trainer-Niveau

Tische, Netze, Schläger und Bälle (Material in Gruppenstärke)

Beratung und Hilfe durch unseren Fachreferenten, Infobroschüre und Materialien (siehe unten)

Sensibilisierung und Bindung des Nachwuchses für den Tischtennissport, rechtzeitige Bindung des Nachwuchses an den Verein.

Tischtennis: Spiel mit! ist eine Kampagne des Deutschen Tischtennis-Bundes und seiner Landesverbände, die die Kooperationen zwischen Schule und Verein fördert.

Vereins-Schulkooperation starten – So geht´s!

 

Massive Veränderungen der Schullandschaft und die dadurch veränderten Rahmenbedingungen bringen in zunehmendem Maße Konsequenzen für die Sportvereine mit sich. Durch Ganztagsschulen und ein vergrößertes Angebot an Sportangeboten fällt es den Vereinen immer schwerer, den Nachwuchs in die Halle zu holen und dauerhaft zu binden.

Warum also nicht die Kinder direkt in der Schule abholen? Zögern Sie nicht, die Schulen in der Nähe anzufragen, denn das Interesse für eine Zusammenarbeite besteht oft – es muss lediglich der erste Schritt gemacht werden. Unterstützung für diesen Lösungsansatz bietet die Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“, die zudem zahlreiche Vorteile bietet.

Sie möchten mit einer Schule kooperieren, um neue Mitglieder zu gewinnen, wissen aber nicht, was zu beachten ist? Wir zeigen Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie eine Kooperation erfolgreich starten und betreuen:

  • Ansprechpartner im Verein benennen
  • Kontakt mit der Schule aufnehmen und einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren
  • Die Kooperationsform (z.B. AG oder betreuter Pausensport) und das Kooperationsmodell (Angebots- oder Vereinsmodell) festlegen
  • Kooperationsleiter benennen (Vertretung-/Ausfallregel bestimmen)
  • Finanzen (Fördermöglichkeiten durch z.B. Landessportbund), Hallenzeiten und Materialien klären
  • Angebotszeit festlegen (z.B.: mittwochs 14:30-16:00 Uhr)
  • Zielgruppe festlegen (z.B. Schüler ab der 3. Klasse)
  • Kooperationsvereinbarung an den WTTV bzw. DTTB senden
  • Kooperationsvorteile nutzen (vergünstigtes Kooperationsset, kostenfreie Eintrittskarten für eine Tischtennis-Großveranstaltung)
  • Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation der Kooperation im Verein/ in der Schule, bei den Eltern und Kindern
  • Weitere Aktionen zur Bindung der Schüler an den Vereinssport (z.B. Schnupperkurs, mini-Meisterschaften)

Kooperieren Sie als Verein bereits mit einer Schule? Oder haben Sie vor, zukünftig gemeinsame Wege zu gehen, um die Potenziale des Tischtennis weiter auszuschöpfen? Dann melden Sie uns die Kooperation und profitieren auch Sie von den vielen Vorteilen der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“

 

 

Sportfachspezifische Tischtennis-Sporthelfer-Ausbildung

 

Seit 2012 bietet der Westdeutsche Tischtennis-Verband eine eigene, sportfachspezifische Tischtennis-Sporthelfer-Ausbildung an. Mit dem Land essportbund NRW und damit auch den Bezirksregierungen wurde eine entsprechende Vereinbarung geschlossen.

Was sind Sporthelfer?
Schülerinnen und Schüler können an weiterführenden Schulen – Gesamtschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Sekundarschulen – zu Sporthelfern ausgebildet werden. Diese können dann im schulischen und außerschulischen Sport unterstützend tätig werden, z.B. im Pausensport, in AG ́s oder auch bei Schulveranstaltungen.

Wer führt die allgemeine Sporthelfer-Ausbildung durch?
An den beteiligten Schulen in NRW gibt es speziell qualifizierte Sportlehrer/innen, die die Schülerinnen und Schüler ausbilden. Diese Qualifizierungen finden in der unterrichtsfreien Zeit statt, aber auch in einer Unterrichtsstunde oder in Betreuungsbereichen (Ganztag). Die Ausbildung umfasst 30 Lerneinheiten und wird für Schülerinnen und Schüler meist kostenlos angeboten.

Vorgesehen sind drei Kompetenzfelder:
• Persönliche und sozial-kommunikative Kompetenz
• Fachkompetenz
• Methoden- und Vermittlungskompetenz

Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich die Fachkompetenzen, also die Fähigkeit, Sport an der Schule zu organisieren und anzuleiten. Die dazu notwendigen Kompetenzen – wie kommuniziere ich mit den anderen Schülern, wie vermittle ich mein Wissen etc. – nehmen aber auch einen breiten Raum ein.

Was haben die Sporthelfer von ihrer Ausbildung?
Die Schule erstellt einen Nachweis über die erlernten Kompetenzen, die auch auf dem Zeugnis aufgeführt werden. Diese Zusatzqualifikationen werden inzwischen bei Bewerbungen für Ausbildungsplätze und anderen gerne berücksichtigt, weisen die Schüler doch hiermit ihr ehrenamtliches Engagement, die Bereitschaft zur Qualifikation und eine hohe soziale Kompetenz nach. Darüber hinaus erhalten die Sporthelfer auch eine Anerkennung der GH-I-Ausbildung. GH-I ist die erste Stufe der allgemeinen Übungsleiter-Lizenz, die einen Einstieg in das Qualifizierungssystem des Sports ermöglicht. Damit können die Sporthelfer auch außerhalb der Schule tätig werden.

Tischtennis-Sporthelfer werden– Warum?
Viele Sportlehrer sind im Tischtennis nicht qualifiziert, da an den Universitäten die Sportart Tischtennis nur als frei wählbare Alternative angeboten wird, und auch die Qualität der Ausbildung aus Sicht des WTTV fraglich ist. Aus diesem Grund wird Tischtennis im Sportunterricht an den Schulen nur selten angeboten. Diese Lücke können Sporthelfer schließen: Sie werden zusätzlich zu den 30 Lerneinheiten der allgemeinen Ausbildung mit weiteren 10 Lerneinheiten qualifiziert. Diese sind tischtennisspezifisch ausgerichtet. Dadurch sollen Sporthelfer in der Lage sein, alle Formen von Tischtennis an den Schulen anzubieten, zu organisieren oder zu unterstützen (z.B. die Lehrer in einer Unterrichtsreihe zum Tischtennis). Damit auch die Tischtennis-Sporthelfer außerhalb der Schule – im Verein – tätig werden können, erhalten sie nach Absolvierung aller 40 Lerneinheiten (30 + 10) die Tischtennis STARTTER-Lizenz. Die Inhalte der Tischtennis-Sporthelfer-Ausbildung wurden daher mit denen der STARTTER-Ausbildung abgeglichen.

Wie profitieren Tischtennisvereine von Sporthelfern?
Tischtennisvereine können also in zweierlei Hinsicht von der Sporthelfer-Ausbildung profitieren:
1.Der Kontakt zur Schule wird aufgebaut, Tischtennis findet an den Schulen statt. Wettbewerbe wie die mini-Meisterschaften oder der Tischtennis-Milch-Cup können durch die Sporthelfer unterstützt werden.

2. Sporthelfer sind in das Qualifizierungssystem des WTTV eingebunden und können als Assistenten der Trainer im Verein eingesetzt werden. Darüber hinaus ist natürlich auch der erste Schritt der C-Trainer-Ausbildung bereits getan – die Sporthelfer von heute sind die Trainer von morgen. Und durch ihre teilweise noch vorhandenen zeitlichen Ressourcen am frühen Nachmittag ist ein Einsatz z.B. in der Ganztagsbetreuung an Grundschulen möglich.

Weitere Vorgehensweise
Der Westdeutsche Tischtennis-Verband wird in den nächsten Jahren aktiv auf die Schulen in NRW zugehen und Werbung für die Sporthelfer-Ausbildung bzw. die Tischtennis-Sporthelfer-Ausbildung machen. Das Lehr- und Referententeam des WTTV wird den tischtennisspezifischen Ausbildungsteil unterstützen. Die Vereine können ihrerseits auf die Schulen, die bereits eine Sporthelfer-Ausbildung durchführen, zugehen und das Modul Tischtennis vorstellen. Bei bestehenden Kooperationen mit weiterführenden Schulen kann auch von außen für die Einrichtung einer Sporthelfer-Ausbildung geworben werden.
Der WTTV-Vorstand Sportentwicklung geht davon aus, dass zukünftig (fast) alle Schulen Ganztagsschulen werden bzw. Ganztagsangebote vorhalten. Die Rahmenbedingungen werden sich aus diesem Grund ändern und die Vereine vor neue Probleme stellen (geringere Hallenzeiten,zeitliche Probleme bei den Kindern etc.). Die Sporthelfer können dabei helfen, diese Probleme zu minimieren und dem Tischtennissport eine stärkere Position – auch an den Schulen – zu sichern.

 

INFO-BOX

Ihr Ansprechpartner zu diesem Angebot:

 

LUKAS MAJOWSKI

Referent

"NRW bewegt seine Kinder"

Telefon 0203-6084910

Kontakt per E-Mail

Best-Practice-Beispiel:

 

Die ganze Story lesen Sie hier…

 

Unterstützende Materialien:

Nähere Informationen zum Materialset-Angebot des Deutschen Tischtennis zur Aktion Spiel Mit! finden Sie hier…

 

 

      

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