Vom 13. bis 15. Februar fand im Deutschen Tischtennis-Zentrum (DTTZ) in Düsseldorf der zweite Präsenzblock der aktuellen B‑Trainer-Ausbildung statt (Bericht vom ersten Wochenende). Drei intensive Tage voller Theorie, Praxis und wertvollem Austausch boten den zwölf Teilnehmenden erneut die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Trainerkompetenzen weiter zu vertiefen.

 

Im Mittelpunkt des Wochenendes standen verschiedene trainings- und coachingspezifische Themen, die von Lehrreferent Jens Stötzel praxisnah vermittelt und gemeinsam erarbeitet wurden. Ergänzt wurde dies durch vielseitige Trainingseinheiten in der Halle, in denen die angehenden B‑Trainer das zuvor Besprochene unmittelbar umsetzen und reflektieren konnten. Ein besonderes Highlight bot der Freitagabend: Der gemeinsame Besuch eines Champions-League-Spiels auf deutschem Boden sorgte nicht nur für sportliche Begeisterung, sondern erlaubte den Teilnehmenden auch, taktische und technische Inhalte am absoluten Spitzentischtennis zu beobachten.
Seit dem ersten Ausbildungsblock hatten die Teilnehmenden rund acht Wochen Zeit, um ein individuelles Videoprojekt zu erarbeiten. Jeder Trainerin wählte dafür eine Spielerin oder einen Spieler aus, die bzw. der über diesen Zeitraum detailliert analysiert wurde. Die entstandenen Projekte zeigten eindrucksvoll, mit welcher Sorgfalt und Kreativität die Aufgaben umgesetzt wurden. Viele der Ideen regen bereits jetzt zum Nachmachen an und brachten wertvolle Impulse für den Austausch im Präsenzlehrgang.
Während der Projektphase standen Verbandstrainer Daniel Gerhards und Lehrreferent Jens Stötzel den Auszubildenden jederzeit beratend zur Seite und begleiteten die Entwicklung der Analysen intensiv. Und dies bleibt auch über Landesgrenzen hinaus in Erinnerung, wie ein Teilnehmer aus Niedersachsen mitteilt: „Die Projektwoche empfand ich im positiven Sinne sehr fordernd. Man hatte nie das Gefühl alleine dazustehen, da die Trainer immer mit Rat zur Stelle waren. Es war ein ständiger Austausch zwischen Kollegen. Auch hier wiederhole ich mich, es lohnt sich 100% die Ausbildung in NRW zu machen 😊“.  Es großes Lob für unsere Referenten (zu denen auch Verbandscheftrainer Stephan Schulte-Kellingshaus gehörte)

hochkonzentriert bei der Klausur – die diesjährigen Teilnehmer der B-Ausbildung

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Präsenzwochenendes, der vielen Teilnehmenden besonders in Erinnerung blieb, war das Thema Coaching. Von Kommunikationsformen über Matchbetreuung bis hin zu taktischen Entscheidungen wurden zentrale Aspekte des Trainerhandelns (nochmals) besprochen, diskutiert und vertieft.
Am Sonntagmorgen stand abschließend die schriftliche Prüfung auf dem Programm. Damit wurde der theoretische Teil der Ausbildung offiziell abgeschlossen.

Wir wünschen allen angehenden B‑Trainerinnen und B‑Trainern viel Erfolg für die noch anstehende praktische Prüfung – und weiterhin eine glückliche Hand im Umgang mit ihren Talenten sowie den Spielerinnen und Spielern in ihren Vereinen!

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