Eröffnung der BM durch Stefan Kipp (links) und Heiner Hüging

„Mir gefällt schon das, was ich hier beim Einspielen gesehen habe“, begeisterte sich bei der Eröffnung der Bezirksmeisterschaften 2026 in der Grevener Emssporthalle Stefan Kipp, Vorsitzender des Kreissportbundes Steinfurt. Zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden Heiner Hüging eröffnete Kipp die Wettkämpfe.

Insgesamt gut 18 Stunden während der mehr als 500 Matches und viele Stunden vor- und nachher waren die vielen Helferinnen und Helfer von Gastgeber SV Greven im Einsatz, um den Einspiel-Standard hochzuhalten.

Das gelang ihnen vorzüglich – die Titelkämpfe hatten einen würdigen Rahmen. Zu dem trug auch Sport-Vorstand Christoph Menges bei, der routiniert dafür sorgte, dass die Wartezeiten nicht zu lang wurden.

Platzierte der Herren-A-Klasse: Christopher Ligocki, Henning Zeptner, Sebastian Lenz und Simon Wächter (v.l.n.r.)

Zum Sportlichen: Nicht ganz überraschend gab es in Greven neue Sieger in den A-Klassen. Weder bei den Damen noch bei den Herren allerdings kam es zu richtigen Endspielen. Den Titel bei den Herren gewann der zweitligaerfahrene Henning Zeptner (Arminia Ochtrup) auch deswegen, weil sein Vereinskamerad Christopher Ligocki im dritten Satz mit Knieproblemen aufgeben musste. Ligocki hatte sich bei seinem spektakulrären 3:1-Halbfinalsieg gegen den 15-jährigen Sebastian Lenz (TuS Hiltrup) aufgerieben. Lenz gewann dann aber das Spiel um Platz drei gegen Simon Wächter (Cheruskia Laggenbeck) mit 11:9 im Entscheidungssatz und ergatterte damit das letzte Ticket für die Westdeutschen Meisterschaften der Damen und Herren, die im Januar in Ochtrup ausgetragen werden. Dort darf auch Sebastians erst 12 Jahre alte neue Vereinskollegin Nina Lehmköster teilnehmen, die den Titel bei den Damen A gewann. Vier Damen waren nur am Start, Nina schlug die anderen drei Spielerinnen ohne Probleme.

Die Siegerinnen der Damen-A-Klasse: Lotte Aßmann, Nina Lehmköster und Lea Eiselt (v.l.n.r.)

Erfolgreichster Verein in Greven war der TuS Hiltrup, der fünf Einzel- und fünf Doppeltitel einfuhr. Von den insgesamt leider nur 281 Meldungen (fast 20% weniger als vor zwei Jahren an selber Stelle) kamen allein 30 aus Hiltrup – auch das ein Bestwert. Erfreulich viele erfolgreiche Nachwuchsspieler brachten außer dem TuS Hiltrup auch der TTC Ladbergen und GW Westkirchen an den Start. Mit vier Titeln (Einzel und Doppel  in den Klassen Damen A und Mädchen 19) war Nina Lehmköster die erfolgreichste Spielerin, gefolgt von ihrer Vereinskameradin Marie Herb, die dreimal ganz oben auf dem Siegerpodest stand.

Gleich sechs Fahrkarten zu Westdeutschen Meisterschaften gingen an den TuS Hiltrup: Drei an Nina Lehmköster (Damen A, Mädchen 19, Mädchen 15), zwei an Sebastian Lenz (Herren A und Jungen 19), eine an Simon Hüwe (Jungen 15).
Hier geht es zu allen Ergebnissen der Bezirksmeisterschaften.

Ungewöhnlich häufig mussten diesmal die beiden Oberschiedsrichter die Gelbe Karte zücken, um die Emotionen so mancher (durchweg männlicher) Jugendlicher einzufangen. Erfreulich aber auch, dass fast alle ihr Fehlverhalten einsahen und sich artig entschuldigten. So war´s dann doch ein richtig schönes Tischtennis-Fest.

Die nächsten Bezirksmeisterschaften werden am 9./10. Oktober 2027 in Hiltrup stattfinden.

Text und Fotos: Ralf Brameier

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