Friendship Cup 2026: Deutsch-chinesische Freundschaft im Mittelpunkt

Beim 9. Deutsch-Chinesischen Friendship Cup in Düsseldorf stand am vergangenen Wochenende nicht nur hochklassiger Tischtennissport im Fokus. Vor allem die Begegnungen und der Austausch zwischen den Gästen aus China und Deutschland machten das internationale Turnier zu einem besonderen Erlebnis. Bereits zum neunten Mal brachte der Friendship Cup Sportlerinnen und Sportler beider Länder zusammen und setzte damit ein starkes Zeichen für die deutsch-chinesische Freundschaft.
Alle Fotos: Jörg Fuhrmann

Eröffnet wurde das Turnier von Christian Sommer, Initiator der Turnierserie sowie Chairman des German Center Shanghai, Andreas Preuss (Manager von Borussia Düsseldorf) und David Daus (WTTV Vizepräsident Sport).

Gespielt wurde sowohl in der A-Klasse mit zahlreichen Spitzenspielern als auch in der B-Klasse, in der Amateur- und Nachwuchsspieler an die Tische gingen. In beiden Wettbewerben trafen jeweils vier deutsche und vier chinesische Teams aufeinander und lieferten sich spannende Duelle.

 

Für den WTTV gingen in der B-Klasse das Generationenteam mit Thomas Brosig, David Daus, Junde Zang und Luka He sowie das WTTV-Damenteam mit Luisa Düchting, Emma Li, Emily He und Luisa Fan an den Start. Beide Mannschaften belegten in ihrer Vorrundengruppe den dritten Platz und kamen damit in der Gesamtwertung gemeinsam auf Rang fünf.

 

Besonders knapp verpasste das Generationenteam den Einzug in die K.o.-Runde. Zwar gelangen zwei Siege in der Gruppenphase, doch die deutliche 1:4-Niederlage gegen den TT-Verband Changshu (Jiangsu) gab letztlich den Ausschlag. Da Borussia Düsseldorf ebenfalls zwei Begegnungen gewann, jedoch das bessere Spielverhältnis aufwies, zog das Team des Gastgebers ins Halbfinale ein.

 

Das WTTV-Damenteam zeigte ebenfalls starke Leistungen und konnte sich im Verlauf des Turniers wertvolle internationale Erfahrungen sichern. Gerade für die Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler bot der Friendship Cup eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit anderen Spielstilen auseinanderzusetzen und wichtige Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln.

 

Den Sieg in der B-Klasse sicherte sich das GC-All-Star-Team vor dem TT-Verband Changshu.

 

Das junge Team von Borussia Düsseldorf erreichte einen starken dritten Platz.

 

Auch in der hochklassig besetzten A-Klasse setzte sich am Ende ein deutsches Team durch. DBEST mit Ricardo Walther, Romain Ruiz und Benno Oehme gewann das Finale gegen den Xu Yan Jilin TT-Club mit 3:1 und sicherte sich damit den Titel.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Die sportlichen Ergebnisse waren wichtig, doch der eigentliche Gewinner des Wochenendes war die deutsch-chinesische Freundschaft. Der Friendship Cup zeigte einmal mehr, wie der Tischtennissport Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenbringen und nachhaltige Verbindungen schaffen kann.

 

Impressionen von Jörg Fuhrmann

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