tischtennis-Ausgabe 05/2026
Fast 30 Jahre ist es her, dass letztmals eine andere Nation als China Mannschafts-Weltmeister bei den Herren wurde. Bei der Team-WM in London könnte das Titel-Abo der Chinesen nun enden. Nicht nur Bundestrainer Jörg Roßkopf glaubt, dass diesmal mehrere Nationen realistische Chancen auf WM-Gold haben. Weshalb glauben viele, dass Rekord-Weltmeister China in diesem Jahr straucheln könnte? Wie groß sind die Medaillenchancen der deutschen Teams? Weshalb trübt der neue Modus die Vorfreude auf die WM? Das ist in der Mai-Ausgabe von tischtennis zu lesen. Im neuen Heft gibt neben weiteren Themen aus dem Spitzensport wie immer auch hilfreiche Material- und Trainingstipps und interessante Berichte aus dem Amateursport.

„Die richtige Entscheidung“
Seit knapp zwei Jahrzehnten ist Liam Pitchford das Gesicht des englischen Tischtennis. Seine Heim-WM, die Ende April in London beginnt, wird „Pitch“ jedoch verpassen: Der 32-Jährige musste sich Ende des vergangenen Jahres an der Hüfte operieren lassen – und ist für das Event in der Wembley Arena nicht rechtzeitig fit geworden. Im Interview mit tischtennis erklärt der viermalige Olympia-Teilnehmer, was er sich von der WM für den Tischtennissport in England erhofft, wie es um seine Comeback-Pläne steht – und warum er zur kommenden Saison in die Bundesliga zurückkehrt.

Nicht Fisch, nicht Fleisch
Vor zwei Jahren hat der DTTB-Bundesrat die „doppelte Spielberechtigung“ beschlossen. Spieler bis hoch zur Regionalliga dürfen seit der Saison 2024/25 parallel zu ihren Punktspielen in Deutschland auch für ausländische Vereine antreten. Für die Bundesligen gilt diese Regelung nicht. Das sorgt vor allem bei Klubs, die an der Schwelle zur 3. Liga stehen, für Unverständnis. Warum schlagen Weltklasse-Spieler wie Joé Seyfried plötzlich in Amateur-Ligen auf? Welche Kritik gibt es am Mehrfach-Spielrecht? Und was unternehmen die Verbände, um dem Problem sogenannter Strohspieler zu begegnen? tischtennis erklärt die Hintergründe der aktuellen Debatte.

Vor und zurück
Wer seine Beinarbeit trainiert, fokussiert oftmals auf seitliche Bewegungen. Doch gerade kleine Bewegungen nach vorne und nach hinten sind wichtig, um im Ballwechsel stabil zu bleiben, Fehler zu vermeiden und die Schlagqualität hoch zu halten. Was sollte man beachten, wenn man die „Vor-und-zurück-Beinarbeit“ trainiert und welche Übungen sind sinnvoll? Das erklärt Marian Jobmann, Landestrainer im Niedersächsischen Tischtennis-Verband, im Trainingstipp.

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