Fotos: Thorsten Schoof, Text: Klaus Verburg

 

 

Beim Verbandstag 2019 des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes im Saal „Margarethenhöhe“ des bewährten Tagungs- und Stadthotels „Franz“ in Essen standen am Vormittag gleich mehrere bewegenden Momente im Fokus der 125 Delegierten.

 

Große Freude zunächst bei Martin Hinz: Er agiert seit 33 Jahren erfolgreich als Sportwart im Bezirk Arnsberg und nahm aus der Hand von Präsident Joosten die WTTV-Ehrenplakette entgegen.

 

Willy Stahl aus Hückeswagen, der zunächst 17 Jahre als Stellvertreter und dann 32 Jahre als Vorsitzender des Verbandsgerichtes tätig war, erwies sich ebenfalls als ehrenamtlicher „Dauerbrenner“ und freute sich sehr über die seltene Auszeichnung der Ehrenmitgliedschaft im WTTV. Zuletzt wurden Ehrenmitgliedschaften des WTTV im Jahre 2009 (an Manfred SAUERBREI und Werner MÜLLER) verliehen

Anschließend wurde Winfried Stöckmann, das „wandelnde Lexikon des WTTV“, wie Präsident Helmut Joosten das Urgestein unseres Sports bezeichnete, nach mehr als 66jähriger (!) Tätigkeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mit der begehrten Urkunde eines Ehrenmitglieds ausgezeichnet.

Beiden fiel der Abschied nicht leicht, wie natürlich auch den Delegierten nicht, für die Stöckmann und Stahl stets verlässliche Größen im WTTV-Geschehen waren.

 

Aber damit nicht genug: Für die Laudatio zur Verleihung des Albrecht-Nikolai-Pokals übergab Präsident Helmut Joosten das Mikrofon an Werner Almesberger. Ohne große Umschweife reichte dieser das Rederecht aber lediglich weiter an den Überraschungsgast Heinz Böhne, den Präsidenten des Tischtennisverbandes Niedersachsen.

 

Böhne stellte in seiner Rede die langjährigen und vielfältigen Verdienste seines Kollegen und Freundes Helmut Joosten heraus. Damit war die Katze aus dem Sack: Neuer Träger der höchsten Auszeichnung des Verbandes war der zunächst völlig ahnungslose aktuelle Präsident. Dafür hatten in eigener Initiative seine Kollegen im Präsidium (diesmal ohne ihren „Chef“) gesorgt…

 

Zuvor hatten die Ehrengäste, der DTTB-Präsident Michael Geiger sowie LSB-Präsident Walter Schneeloch, Grußworte an den Verbandstag getrichtet. Geiger freute sich über „den guten Weg“, auf dem sich der WTTV befinde und über die vielen guten Initiativen und Ideen, die Tischtennis mehr und mehr wieder in den Blick der Fans und Aktiven gerückt hätten.

Walter Schneeloch machte auf die zahlreichen Initiativen und Programme des LSB aufmerksam, von denen auch und gerade die TT-Vereine in NRW profitieren könnten. „Der LSB wird ein starker Anwalt der Interessen der Vereine bleiben“, blickte Schneeloch in die Zukunft.

Jochen Lang, Geschäftsführer der myTischtennis GmbH, informierte in seinem Vortrag über die vielfältigen Tätigkeiten seines Teams am Firmensitz in Düsseldorf, wo ebenso erstaunliche wie erfolgreiche Zahlen bewältigt und erwirtschaftet werden. Mehr als 1.000 eigene Online-Artikel werden dort jährlich produziert, und inzwischen sind es mehr als 10.600 Premium-User im Verbandsgebiet des WTTV, die ebenso zu einer satten jährlichen Prämienausschüttung an den Verband beitragen wie auch die sonstigen erfolgreichen Vermarktungsaktivitäten.

 

 

Noch vor der Mittagspause nahm der Verbandstag die Berichte der Ausschüsse entgegen, die ebenso einvernehmlich akzeptiert wurden wie der Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018. Helmut Joosten blickte auch auf den WTTV-Zukunftskongress im Mai in Essen zurück, wo im Workshop „Politik und Finanzen“ über eine mögliche Strukturreform im Verbandsgebiet diskutiert wurde. Im Rahmen einer informellen Abstimmung sprach sich eine sehr deutliche Mehrheit der Delegierten dafür aus, dass die geplante Arbeitsgruppe Vorschläge für eine konkrete Umsetzung erarbeitet.

Thomas Vos berichtete für die Kassenprüfer von einer einwandfreien und transparenten Buchführung des Verbandes und beantragte die Entlastung des Präsidiums. Versammlungsleiter Michael Geiger bedankte sich für die geleistete Arbeit in der abgelaufenen Legislaturperiode und leitete die Neuwahlen des Präsidiums ein.

Dieses tritt für weitere zwei Jahre in unveränderter Besetzung an: Präsident Helmut Joosten, stellvertretender Präsident Ingo Tschiersch, Vizepräsident Finanzen Roman Borninkhof, Vizepräsident Sportentwicklung Erwin Daniel, Vizepräsident Sport Lars Czichun und Vizepräsident Verbandskommunikation Klaus Verburg.

 

Die Beschlussfassung über den Haushaltsplan des laufenden Geschäftsjahres 2019 wurde ebenso einhellig getroffen. Der alte und neue Präsident Helmut Joosten moderierte anschließend die Anträge auf Änderungen der Satzung einiger Ordnungen, bevor Werner Almesberger den Delegierten die beantragten Änderungen der im Bereich der Wettspielordnung erläuterte und das jeweilige Mehrheitsbild per Abstimmung manifestieren ließ.

HINWEIS: Die Wahlergebnisse für die Ausschüssen und Gremien werden in die Übersicht auf Seite

Präsidium-Vorstände-Ausschüsse-Organe

eingearbeitet. Die Abstimmungsergebnisse zu den Anträgen werden in Kürze zusammengefasst veröffentlicht.

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