Seit Montag konnte der erste Landesleistungsstützpunkt des WTTV wieder mit dem Training beginnen. In Düsseldorf wurde unter strengsten Hygiene- und Abstandsregeln der Betrieb wieder aufgenommen.

Trainingsstart am LLSTP Düsseldorf

 

Kadermitglied Emilo Schulz (TV Refrath) schildert seine Eindrücke:
„Hallo, mein Name ist Emilo Schulz.
Ich bin Teil des WTTV Kaders und schlage in der kommenden Saison für den TV Refrath auf.
Als ich am Montag nach langer Zeit wieder in die Halle gehen konnte, mussten wir Spieler und Trainer uns an gewisse Regeln halten. Für mich war’s am Anfang eine kleine Umstellung, da man sich vor dem Training nicht die Hand geben konnte und man mit der Maske in die Halle gehen musste.
Außerdem war es ein bisschen ungewohnt, dass man erstens auch nur mit Maske aus der Box gehen konnte und zweitens hatte ein Spieler nur weiße Bälle und der andere Spieler die orangenen Bälle bekommen. Das verwirrte mich am Anfang und am Ende des Trainings ein bisschen, da wir Sätze spielten und ein Spieler nur mit weißen Bällen und der andere nur mit den orangenen Bällen aufschlagen durfte.
Am Ende des Trainings sollten alle Spieler ihre Tischhälfte säubern, um zu versuchen, keine weiteren Personen anzustecken.
Nichtsdestotrotz war es auch mit den vielen Umständen eine gelungene Einheit!“

 

Auch Cheftrainer Stephan Schulte-Kellinghaus bewertet den Auftakt als gelungen:
„Die Trainingsaufnahme am LLSTP des WTTV in Düsseldorf ist – hinsichtlich der Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregeln –  überraschend unkompliziert gut gelungen.
Die jungen Sportlerinnen und Sportler haben sich immer an die Regeln, die gegeben wurden, gehalten. Sehr beeindruckend waren die jungen Talente, die das sehr ruhig und diszipliniert absolviert haben; dort gab es die größten Bedenken, dass es zu Nichteinhaltungen der Regelungen kommen würde.
Für uns Trainer, die sich mit den Regeln im Vorfeld sehr intensiv auseinander gesetzt haben (mussten!) liegt der Schlüssel des guten Gelingens in der vorherigen Aufklärung. Im Vorfeld gab es auch an die Eltern die Bitte, die schriftlich zugesendeten Regeln zu besprechen, und auch einen Appell an die Dringlichkeit und Wichtigkeit diese ein zu halten.
Besonders wichtig für das erfolgreiche Umsetzen der Regeln war auch, dass wir vor jedem Training vor der Halle noch einmal auf die wichtigsten Dinge hingewiesen haben und dass die Trainer in der Halle auch sich anbahnende Fehler schnell korrigieren konnten. Es ist dennoch notwendig, die Sportlerinnen und Sportler permanent steuern und erinnern zu können.
Ungewohnt ist eben das Begehen der Halle, sowie das Verlassen; ebenso der Umgang mit den Bällen. Im Übungsprozess/im Training ist dann am Ende alles wie zuvor auch. Man ist beim Training nicht hinderlich eingeschränkt.
Für den, der es liebt, Tischtennis zu spielen, lohnt es sich auf jeden Fall, die Corona-Regeln auf sich zu nehmen. Ich denke, dass sich der Sinn und die Verantwortung darüber mittlerweile von selbst erklärt.“