tischtennis im Juni: Jetzt geht’s Schlag auf Schlag

TTBL-Finale, Europameisterschaft, Olympische Spiele – diverse Großereignisse werfen dieser Tage ihre Schatten voraus. Das Magazin tischtennis blickt in der aktuellen Ausgabe mit TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle auf das bevorstehende Liga-Finale, beantwortet die wichtigsten Fragen zur EM in Warschau (Polen) und beleuchtet die deutsche Olympia-Nominierung.

In den Regionalseiten:

Licht am Ende des Tunnels (Editorial)
In Zeiten von Corona verschwinden andere wichtige Themen aus dem Blickfeld des Interesses der Öffentlichkeit. Das ist auch bei der Integration geflüchteter Menschen nicht anders. Nicht so in Bielefeld-Ummeln. In Ostwestfalen startete man im Herbst 2015 mit einem Projekt, an dessen Ende man beim VfL Ummeln und der Stadt Bielefeld zufrieden und stolz Bilanz ziehen kann. Aber bitte lesen Sie selbst, beginnend gleich unterhalb dieser Einleitung.
Im Mittelteil der Regionalseiten stellen wir Ihnen das neue WTTV-Projekt „Jugendförderung“ vor, in dessen Verlauf Sie als Vereinsvertreter konkrete Hilfestellung vor Ort nicht nur suchen, sondern auch finden können. Ein vielversprechendes Konzept, gepaart mit sehr motivierten und erfahrenen Beteiligten, sind eine Mischung, die auch Ihrem Verein neue Schubkraft bei der Förderung des Nachwuchses verleihen kann.
Und erstmals seit vielen Monaten können wir tatsächlich auch über das Ergebnis eines sportlichen Wettkampfes berichten: WTTV-Nachwuchstalent Noah Hersel trat im Trikot des DTTB in Portugal an und brachte gleich eine Silbermedaille mit nach Hause. Darüber freute sich nicht nur seine Trainerin Christine Mettner.
Seit ich die Regionalseiten für den WTTV bearbeitete, freut sich das ganze Team erstmals über 20 prallvolle Seiten mit Stories und Bildern über den Tischtennissport in NRW. Und das in Zeiten der Pandemie. Das Licht am Ende des Tunnels ist unübersehbar…
In diesem Sinne, bleiben Sie gesund! (KV, WTTV)

Im Hauptteil:

Wenn am 6. Juni in Dortmund der Deutsche Mannschaftsmeister gekürt wird, dann endet für die TTBL die zweite von der Coronakrise geprägte Saison. Wieder findet das Endspiel, wie auch die meisten Spiele während der Saison, vor leeren Rängen statt. TTBL-Chef Nico Stehle blickt dennoch optimistisch in die Zukunft. Weil die Liga zuletzt häufiger im TV präsent war, weil vermehrt Zweitligisten in die TTBL drängen. Welche Sorgen die neue Turnierserie WTT dem ehemaligen Bundesligaspieler bereitet und weshalb er sich auch Spieltage an Weihnachten vorstellen kann, das hat Stehle im Gespräch mit tischtennis-Redakteur Jan Lüke erklärt. Lüke hat auch einen Blick in die 2. Liga der Männer geworfen: Wie sind die Zweitligisten durch die Pandemie gekommen? Wer hat nach dem Abbruch der Saison 20/21 den Aufstieg ins Visier genommen? Was sind die interessantesten Transfers? Das lesen Sie im Juni-Heft.

Olympia-Nominierung: Freude hier, Enttäuschung da

Nach dem TTBL-Finale geht es auch im internationalen Spielbetrieb Schlag auf Schlag. Zunächst steht die Individual-EM an, die diesmal eine wichtige Durchgangsstation auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio darstellt. Wer gehört zum deutschen Aufgebot, wer sind die Favoriten, wo kann man die Spiele verfolgen? tischtennis beantwortet die wichtigsten Fragen zu den kontinentalen Titelkämpfen, die genau wie die Olympischen Spiele eigentlich schon in 2020 hätten stattfinden sollen und nun nachgeholt werden.

Die deutschen Olympia-Kandidaten hatten somit zwölf Monate mehr Zeit, sich für einen Platz im Team für Tokio zu empfehlen. Zwei Fragen waren bis zuletzt offen: Wer wird hinter Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Patrick Franziska die Nummer vier und damit Reservespieler des Herren-Teams? Und wer steht in Tokio im olympischen Team-Wettbewerb als dritte DTTB-Dame neben Han Ying und Petrissa Solja am Tisch? Bundestrainerin Jie Schöpp erklärt in der aktuellen Ausgabe, warum sie schließlich Shan Xiaona den Vorzug vor der Deutschen Einzelmeisterin Nina Mittelham gab. Während Mittelham enttäuscht ist, nur als Nummer vier mit zu den Olympischen Spielen zu fahren, ist Benedikt Duda mehr als glücklich, überhaupt dabei zu sein. Wie er dem deutschen Team in Tokio helfen will, hat der Bergneustädter tischtennis-Autorin Katja Sturm erzählt.

Para-Tischtennis: Zwischen Pandemie und Paralympics

Den Behindertensport stellte die Corona-Pandemie vor noch größere Herausforderungen als den Regelsport. Hier sind viele Athleten aktiv, die zur Risikogruppe gehören, der Wettkampfbetrieb steht seit über einem Jahr still. Die Paralympics werden ein Kaltstart für viele von Deutschlands besten Para-Tischtennisspielern. Wie das Para-Nationalteam durch die Pandemie gekommen ist, wie die Vorbereitungen auf die Spiele in Japan laufen und wer schon qualifiziert ist, das lesen Sie im neuen Heft.

Zurück an die Tische geht es nach und nach auch für die Amateursportler. Mit dem „Tischtennis-Garten“ können Sie bei Ihrem Vereinsnachwuchs gleich für leuchtende Augen sorgen. Timo Klein-Soetebier, Fabiola Haas und Julian Röttgen zeigen Ihnen in unseren Trainingstipps, wie Tische auf ganz andere Art und Weise aufgebaut werden können. Das bringt Abwechselung in den Trainingsalltag und schult nebenbei noch unterschiedliche koordinative Fähigkeiten.

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Die Juni-Ausgabe von tischtennis erscheint am 4. Juni, wie immer können Sie die Ausgabe bereits einen Tag früher als E-Paper lesen. Die digitale Version der tischtennis ist angereichert mit zusätzlichen Inhalten wie Fotogalerien, zusätzlichen Texten oder Videos. Jeder Abonnent hat einen Zugang zur elektronischen Version des Magazins, die Sie auf Computer, Smartphone oder Tablet lesen können. Wenn Sie noch kein Abonnent sind, aber Sie die Themen der aktuellen Ausgabe interessieren oder Sie sich einen ersten Eindruck vom führenden deutschsprachigen Tischtennis-Magazin machen möchten, können Sie jede Ausgabe von tischtennis auch einzeln bestellen. (sue)