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Bei den Westdeutschen Jugend-Einzelmeisterschaften in Wuppertal siegten die Favoriten. Hannah Schönau (TTC Mariaweiler) und Lukas Bosbach (1. FC Gievenbeck) fuhren mit jeweils zwei Siegen im Gepäck nach Hause. Beide bestätigten im Einzel ihre Topsetzung und siegten auch im Doppel.

Die strahlenden Sieger: Hannah Schönau und Lukas Bosbach (Foto: D.Gerhards)

Insgesamt gab es bei diesen Meisterschaften keine Überraschungen. Die Favoriten setzten sich allesamt durch. So standen im Halbfinale der Mädchen dann auch die vier gesetzten Spielerinnen. Hannah Schönau traf auf Lea Vehreschild (DJK Rhenania Kleve) und Anni Zhan (Anrather TK) auf Mara Lamhardt (TTVg WRW Kleve), die als einzige im Viertelfinale über die volle Distanz gehen musste, aber am Ende mit 3:2 gegen Charlotte Schönau (TTC Mariaweiler) erfolgreich war.

Zweifache Westdeutsche Meisterin: Hannah Schönau (Foto: J. Fuhrmann)

Auch in den Halbfinalspielen zeigte sich, wer an diesem Wochenende die beiden besten Spielerinnen waren, Hannah und Anni setzten sich relativ deutlich durch, lediglich Anni gab gegen ihre Doppelpartnerin Mara einen Satz ab. So kam es zum Finale der beiden topgesetzen Spielerinnen und es entwickelte sich das zu erwartende knappe Duell. Im entscheidenden fünften Satz führte Hannah bereits 7:4, ehe Anni nach einer Auszeit den Anschluss wieder herstellte. Beim Stand von 9:9 hatte Hannah dann aber die besseren Nerven und konnte sich die nächsten zwei Punkte sichern und wurde damit zum ersten Mal Westdeutsche Meisterin bei den Mädchen.

Bei den Jungen zeigte sich das selbe Bild. Auch hier standen die besten vier Jungen laut Setzliste auch im Halbfinale. Lukas Bosbach traf auf Raphael Schapiro (Borussia Düsseldorf). Hier überstand Lukas nach dem 1:1-Satzausgleich und Satzball gegen sich die etwas knifflige Situation, siegte im dritten Satz mit 13:11 und am Ende dann mit 3:1. Sein Gievenbecker Vereinskamerad Tim Artarov, der vor allem am Samstag ein paar knappe Situationen überstehen musste, hatte im zweiten Halbfinale gegen Guo Jiaxing (Borusia Düsseldorf) allerdings keine Chance und musste nach einem deutlichen 0:3 dem Düsseldorfer gratulieren.

Auch das Finale verlief dann sehr einseitig. Guo Jiaxing hatte mit den präzisen Spinbällen von Lukas Probleme. Dieser machte wenig Fehler und holte sich nach einem deutlichen 3:0-Sieg verdient den Titel des Westdeutschen Meisters. Wie souverän Lukas an diesem Wochenende agierte, zeigt auch, dass er im gesamten Turnier lediglich zwei Sätze abgegeben hat. „Mein Ziel war ganz klar der Turniersieg. Ich freue mich sehr darüber, dass ich meine Leistung abrufen konnte und mein Ziel erreicht habe“, so der glückliche Sieger.

In der Doppelkonkurrenz holte sich Hannah an der Seite ihrer Schwester Charlotte dann ihren zweiten Titel. Die Geschwister gaben auf dem Weg zum Titel keinen einzigen Satz ab und wurden damit hochverdient Westdeutsche Meisterinnen im Doppel. Im Finale ließ die Rechts-Links-Kombination Anni Zahn und Mara Lamhardt, die sich vorher durch einige knappe Begegnungen ins Finale spielten, keine Chance.

Auch die Sieger bei den Jungen Lukas Bosbach und Tim Artarov ließen ihrer Konkurrenz keine Chance, gaben lediglich einen Satz ab und holten sich verdient den Titel. Im Finale spielten sie etwas überraschend gegen die Paarung Ben Lechtenbörger und Lukas Karmann (1. FC Gievenbeck/1.FC Schalke), die im Halbfinale die favorisierten Düsseldorfer Schapiro/Guo Jiaxing deutlich mit 3:0 besiegten.

Unser besonderer Dank geht an SSV Germania Wuppertal. Thomas Janssen und sein Team haben in dieser tollen Halle beste Bedingungen für die Veranstaltung geschaffen. Wir hoffen, dass wir mal wieder kommen dürfen. Vielen Dank!!!

Wir danken auch den Zuschauern auf unserem YouTube-Kanal. Wir waren mit dem Pilotprojekt des Livestreams sehr zufrieden und versuchen Ihnen bei den nächsten WTTV-Großveranstaltungen diesen Service regelmäßig  an zu bieten. Wer Lust hat, sich im Nachhinein nochmal ein paar Spiele anzuschauen, kann dies unter den folgenden Links tun:

Tag 1
Tag 2
Halbfinale: Bosbach vs. Schapiro

Ergebnisse
Platzierungen

Fotos: Thorsten Schoof