Die Sieger des NRW-Cups: Eireen Kalaitzidou und Andre Bertelsmeier

Der NRW-Cup 2021 wurde im Rahmen der Ruhr Games in der Rundsporthalle auf dem Stadiongelände des VFL Bochum ausgetragen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des WTTV unter der Leitung von Thorsten Krüger haben hervorragende Bedingungen für dieses erste Turnier nach langer Zeit geschaffen. Die Kaderspieler*innen freuten sich darauf, nach über einem Jahr wieder in einem Wettkampf ihre Form abzurufen. Fünf Mädchen und acht Jungen gingen an den Start und zeigten, dass sie das Spiel mit dem kleinen weißen Ball nicht verlernt haben. Aufgrund der Corona-Regeln waren Zuschauer nicht erlaubt. Für all diejenigen, die Zuhause bleiben mussten, hat Sportdeutschland TV die Spiele von zwei Tischen im Livestream übertragen.

Die Mädchen U18 spielen zuerst in einer Gruppe. Für die anschließenden Halbfinalspiele konnten sich Luis Düchting (TTV Hövelhof), Eireen Kalaitzidou (Borussia Düsseldorf), Melinda Maiwald (TTV Hövelhof) und Lea Vehreschild (DJK Rhenania Kleve) qualifizieren. Angela Degueldre (TTC GW Brauweiler) konnte sich gegen die starken Konkurrentinnen nicht durchsetzen und schied als fünfte aus. Im ersten Halbfinale konnte sich Luisa gegen Lea mit 3:1 durchsetzen und zog ebenso ins Finale wie Eireen ein, die in einem Match auf Augenhöhe mit 3:1 gegen Melinda gewann.

Die Jungen U18 spielten in zwei Vierergruppen um den Einzug ins Halbfinale. Die Gruppe A war mit Tobias Slanina (TTC Altena), Takuto Teramae (Borussia Düsseldorf), Andre Bertelsmeier (TTC GW Bad Hamm) und Emilo Schulz (TV Refrath) besetzt. Hier setzte sich Andre mit 3:0 Spielen vor Tobias mit 2:1 Spielen durch. Beide zogen damit in die Vorschlussrunde ein.

In der Gruppe B kämpften Jiaxing Guo (Borussia Düsseldorf), Tobias Sältzer (TTC Altena), Wim Verdonschot (BV Borussia 09 Dortmund) und Paul Burkhart (DJK Roland Rauxel) um die vorderen Plätze. Jiaxing war in der Gruppe nicht zu bezwingen und zog mit Wim in die Halbfinals ein.

Diese Halbfinalspiele setzten sich aus den Paarungen Andre Bertelsmeier gegen Wim Verdonschot und Tobias Slanina gegen Jiaxing Guo zusammen. Und wer diese Spiele gesehen hat, merkte schnell, dass hier ganz großes Tischtennis geboten wurde. Tobias und Jiaxing schenkten sich nichts. Tobias führte bereits mit 2:0 in den Sätzen, bevor Jiaxing wieder einmal zeigte, dass er keinen Ball verloren gibt und die Sätze drei und vier gewinnen konnte. Der Entscheidungssatz war mit hervorragenden Ballwechseln gespickt. Hauchdünn und stets fair ging es zu und zum Schluss setzte sich Tobias mit 11:9 durch und zog ins Finale ein.
Das zweite Halbfinale zwischen Andre Bertelsmeier und Wim Verdonschot ging ebenfalls über die volle Distanz. Mit 11:5, 5:11, 11:4, 8:11 und 11:8 setzte sich schließlich Andre durch.

Spiele um Platz drei

Im Spiel um den Platz auf dem Siegerpodest kämpften bei den Mädchen Lea Verhreschild (DJK Rhenania Kleve) und Melinda Mailwald (TTV Hövelhof). Hier konnte sich mit 11:9, 19:17, 8:11, 11:3, 11:9 Lea in einem abwechslungsreichen Wettstreit durchsetzen.

Den Platz drei bei den Jungen spielten Wim Verdonschot und Jiaxing Guo aus. Mit Taktik und Kampf setzte sich letztendlich in einem beeindruckenden Spiel Jiaxing mit 11:9, 11:8, 9:11, 11:5 und 11:9 durch.

Die Finals

Eireen Kalaizidou (Borussia Düsseldorf) revanchierte sich im hochklassigen Finale der Mädchen für die Gruppenniederlage gegen Luisa Düchting. Mit 11:5, 11:7, 11:8, 8:11 und 11:5 konnte sie sich im Endspiel durchsetzen und durfte sich zum Schluss des Tages die Goldmedaille umhängen.

Das Finale der Jungen

Im Endspiel der Jungen staunten die Anwesenden über die Leistung der Finalisten. Andre Bertelsmeier (TTC GW Bad Hamm) und Tobias Slanina (TTC Altena) gaben keinen Ball verloren. So ging es hin und her und es wurde das erwartete enge Spiel. Zum Schluss gewann Andre mit 11:9, 7:11, 11:8, 11:9, 12:10 und freute sich sehr über den Sieg.

 

Nach 34 Spielen fand zum Abschluss eine würdige Siegerehrung statt. Neben den Medaillen und den Siegertrophäen von den Ruhr Games, gab es noch Sachpreise von unserem Ausrüster andro, wofür wir uns herzlich bedanken.

Es war für die Athleten*innen, Betreuer*innen, Eltern, Schiedsrichter *innen sowie den helfenden Händen des WTTV eine schöne Sache mal wieder das Klickern der Bälle zu hören. Nun bleibt es abzuwarten, wann die Normalität auch unseren Sport erreicht und wir wieder mit Zuschauern und ohne Atemschutzmaske die zahlreichen Talente des WTTV-Kaders in Aktion sehen dürfen.
Bericht und Fotos: Jörg Fuhrmann

Ergebnisse