Seite wählen

kl) In Willich traf sich die Nachwuchselite des TT-Verbandes zu den Westdeutschen Schüler-Meisterschaften. Der heimische TT-Kreis war bei diesen Titelkämpfen mit Luc Lange, Diego Dyck (beide DJK Avenwedde) und Friedrich Kühn von Burgsdorff (PSV Gütersloh) gleich dreimal vertreten. Alle drei Talente zeigten insgesamt recht starke Leistungen und setzten sich zunächst jeweils in den Gruppenspielen durch.
Luc Lange unterlag in seiner Gruppe nur gegen Julius von Bandemer (Borussia Düsseldorf) und holte sich nach zwei glatten 3:0 Erfolgen sogar den Gruppensieg. In der Hauptrunde mußte er sich dann allerdings gleich in der 1. Runde gegen Leonardo Kremer (SG Erfstadt) mit 1:3 geschlagen geben.
Auch Friedrich Kühn von Burgsdorff war in seiner Gruppe zweimal erfolgreich und unterlag nur gegen den späteren Westdeutschen Meister Marko Panic (Borussia Dortmund) mit 0:3. Aber in der Hauptrunde war er gleich im ersten Spiel gegen Michel Kalaitzidis (Borussia Düsseldorf) bei der 0:3 Niederlage chancenlos.
In der Gruppe von Diego Dyck blieb der Gruppensieger Marco Stefanidis (Heiligenhauser SV) ungeschlagen und auf den Plätzen 2 – 4 standen gleich drei Spieler punktgleich. Durch das beste Satzverhältnis kam Diego Dyck auf den für die Hauptrunde berechtigten 2. Platz und schied hier dann allerdings in der 1. Runde durch eine 0:3 Niederlage gegen Milad Osmani (DJK Rauxel) aus.
Im Doppel-Wettbewerb scheiterte lediglich Diego Dyck mit seinem Partner gleich in der ersten Runde. Dafür überstanden aber Luc Lange und Friedrich Kühn von Burgsdorff mit ihren Partnern die ersten zwei Runden und qualifizierten sich sogar für das Viertelfinale. Doch hier schieden beide Kombination aus, wobei Friedrich Kühn von Burgsdorff mit seinem Partner nach einer 2:1 Satzführung die beiden letzten Sätzen äußerst unglücklich mit 8:11 und 9:11 verlor und das Halbfinale nur denkbar knapp verfehlte.
Die heimischen Talente gehörten in Willich zu den jüngsten Teilnehmern. So kann Diego Dyck noch zwei weitere Jahre und Friedrich Kühn von Burgsdorff sogar noch vier Jahre bei den A-Schülern spielen. Beide Talente können daher bei entsprechendem Trainingsfleiß in den nächsten Jahren auch auf Verbandsebene durchaus noch für viele positive Schlagzeilen sorgen.