Mönchengladbach. Auf dem Kreistag 2019 hatte es der Kreisvorsitzende bereits angekündigt: Der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) plant in den kommenden Jahren eine große Strukturreform. Nun hat eine Arbeitsgruppe einen Entwurf vorgelegt, zu der Kreis-Vorstandsvorsitzender Klaus Taplick Rückmeldungen der Vereine wünscht.

Entwurf: So könnte sich der TT-Kreis verändern.

Der Tischtenniskreis Mönchengladbach besteht aktuell aus Vertretern von insgesamt vier politischen Kreisen. Zwei Vereine aus dem Rhein-Kreis Neuss, zehn Vereine aus dem Kreis Viersen, elf Klubs aus der Stadt Mönchengladbach sowie 4 Vereine aus dem Kreis Heinsberg bilden den „Kreis Mönchengladbach“. Um die Sportentwicklung voranzubringen, soll in Zukunft intensiver mit den Kreis- und Stadtsportbünden (KSB/SSB) zusammengearbeitet werden. Das neue Gebilde laut WTTV-Entwurf brächte immense Veränderungen mit sich. Diese sähen dann möglicherweise wie folgt aus:

– die Vereine aus der Stadt M’Gladbach spielen mit dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Düsseldorf zusammen
– die Vereine aus dem Kreis Heinsberg spielen mit dem Kreis Düren und der Stadt/dem Kreis Aachen zusammen
– die Vereine aus dem Kreis Viersen spielen mit der Stadt Krefeld und den beiden Kreisen Wesel und Kleve zusammen.

Demnach würden auch weniger Ehrenamtler deutlich mehr Aufgaben übernehmen. Ist das etwas, was sich die Vereine im aktuellen Kreis Mönchengladbach vorstellen könnten? „Dass wir durch die Reform besser dastehen als heute wage ich persönlich stark zu bezweifeln. Ich finde die Risiken wiegen stärker“, sagt Taplick und erhofft sich einen Austausch mit Vereinsvertretern. „Ich würde mich daher freuen, wenn ich seitens der Vereine unseres Kreises ein Feedback erhalten könnte. Ich würde das sammeln und gebündelt an den Präsidenten weitergeben wollen. Wenn es positives Feedback gibt, gebe ich das auch gerne weiter.“  Telefonisch und per Mail (klaus-taplick@wttv.de).

Alle Details finden sich in den Anlagen (s.u.).

 

1-Präsentation
2-SWOT-Analyse
4-Vorschlag-Zahlen