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Sein Spielstil ist besonders, sein Holz ist besonders, sogar sein Jubel ist besonders. Truls Moregardh ist einer der spektakulärsten und interessantesten Spieler, die derzeit auf der internationalen Tour aufschlagen. Und schon im Alter von 20 Jahren einer der besten: Der Schwede wurde im vergangenen Jahr Vize-Weltmeister im Einzel und steht unter den besten Fünf in der Weltrangliste. Bei der anstehenden EM in München ist er die Nummer eins der Setzliste. Im Interview mit tischtennis spricht Moregardh darüber, warum viele Trainer seinen Stil ändern wollten, über die besondere Trainer-Beziehung zu seinem Bruder und was er sich von seinem Engagement beim TTC Neu-Ulm verspricht. Außerdem geht in der neuen Ausgabe der Blick in Richtung Europameisterschaft, bei der Franziska Schreiner als Local Hero ihr Debüt geben wird. Im Materialtest steht ein Belag mit einem ungewöhnlichen Namen im Mittelpunkt. Und tischtennis berichtet über das deutsche Abschneiden bei der Jugend-EM in Belgrad.

Regionalteil – Wenig Zeit zum Durchschnaufen (Editorial)
Als aufmerksame/r Leser/in haben Sie es längst bemerkt: Die Ausgaben unserer Regionalseiten weisen seit einigen Monaten einen konstant großen Umfang mit einer sehr hohen Dichte an Berichten über Events und Veranstaltungen auf. Es werden ausgefallene Termine nachgeholt und geplante Wettkämpfe in kurzen Zeitfrequenzen durchgeführt. Da bleibt oft nur wenig Zeit zum Durchschnaufen, auch für Sie als interessierte/r
Leser/in. Sehr erfreulich ist, dass die Sportler/innen des WTTV offenbar stressresistent sind und sich gut vorbereitet haben. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass die Erfolge für Spieler, Trainer und Betreuer nicht ausbleiben. Ganz im Gegenteil: „Tischtennis in NRW“ hat seinen Markenwert offensichtlich nicht nur erhalten, sondern weiter gesteigert. Ein Beleg dafür waren die Nationalen Deutschen Tischtennismeisterschaften in Saarbrücken, wo der WTTV am Ende (erneut) als erfolgreichster Landesverband dastand. Darüber darf man sich freuen!
In diesem Sinne: Bleiben Sie neugierig!
Herzlichst, Klaus Verburg

Die Musterschülerin
Viele junge Talente scheitern am Spagat zwischen Schule und Leistungssport. Naomi Pranjkovic meisterte beides mit Bravour. Die Bayerin wurde in diesem Jahr Deutsche Jugendmeisterin und legte ihr Abitur mit dem Fabelschnitt von 1,0 ab. Wie es der 17-Jährigen gelungen ist, außergewöhnliche Leistungen auf der Schulbank und am Tischtennis-Tisch abzuliefern, warum sie sich erst mal für ein Profi-Jahr entschieden hat und wie sie sich im Sommer belohnen möchte – das erzählt tischtennis-Autor Florian Leidheiser in der August-Ausgabe.

Rückkehr der Turniere
Wenn die Punktspiel-Saison endet, beginnt für viele Spielerinnen und Spieler die Turnier-Saison. Doch in den vergangenen beiden Jahren haben viele traditionelle Wettkämpfe nicht stattfinden können. In diesem Sommer sind viele Turniere aus der Corona-Pause zurückgekehrt, erstmals sogar wieder fast komplett ohne Beschränkungen. Was haben knapp drei Jahre ohne Wettkampf mit den ausrichtenden Vereinen gemacht? Wie war der Zuspruch im ersten Jahr nach der Rückkehr? Und wie war die Stimmung in den Hallen? Die Macher von vier Traditionsturnieren berichten von ihrem Restart.

Euro dahoam
Franziska Schreiner ist die große Überraschung im deutschen Aufgebot für die Europameisterschaften in München im August. Die Bundesliga-Spielerin aus Langstadt hat sich mit einem dritten Platz bei der U21-EM im vergangenen Jahr einen persönlichen Startplatz erspielt. Für die 20-Jährige ist es nicht nur die erste EM bei den Erwachsenen, die Bayerin startet in München auch als einer der Local Heroes der European Championships. Warum Munich 2022 für Schreiner zum Startschuss für eine erfolgreiche Karriere in der Nationalmannschaft werden soll – das lesen Sie in tischtennis.

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